Mein Engagement

Für die Frauen

Für die Familien

Für die Jugendlichen

Für die ältere Menschen

Für die Umwelt

Für die Beschäftigung und gegen die Armut

Für die Gesundheit

Mein Engagement für die Frauen

In der Schweiz sind die Frauen auch im 2019 immer noch zu oft Opfer von Diskriminierungen. Dies vor allem im beruflichen Umfeld im Bereich Lohngleichheit und Zulassung zu verantwortungsvollen Posten. In unserem Land beträgt der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen aus verschiedenen Gründen immer noch 18%. Ungefähr 60% dieses Unterschieds kann durch objektive Faktoren erklärt werden wie zum Beispiel die berufliche Position, das Dienstalter oder die Ausbildung. 44% des Unterschieds können jedoch nicht objektiv begründet werden und umfassen eine potentielle Lohndiskriminierung.

Ein grosses Hindernis besteht vor allem darin, dass wegen der Untervertretung der Frauen in der Politik deren gemeinsame Interessender nicht genügend vertreten werden. Ich stelle im Bundeshaus fest, dass die bürgerliche Mehrheit jegliche Vorschläge zur Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter bekämpft, ob es sich nun um die Lohngleichheit, die Vertretung der Frauen im Bundesrat oder Geschlechterquoten in der Privatwirtschaft handelt.

Aus all diesen Gründen werde ich am 14. Juni 2019 in Bern am Frauenstreik teilnehmen.

Was ich vertrete

  • eine gerechte Gesellschaft ohne Unterschied zwischen den Personen nach ihrer Herkunft, ihrem Einkommen oder ihrem Geschlecht. Ich bekämpfe aktiv jegliche Diskriminierungen, denen Frauen zum Opfer fallen.
  • eine Verbesserung der Möglichkeiten zur Vereinbarung des Familien- und Berufsleben für Frauen und Männer. Dazu braucht es mehr extrafamiliale Betreuungsstrukturen, die entwickelt werden müssen. Als Mutter von drei kleinen Kindern stelle ich die Wichtigkeit von konkreten Hilfen zur Organisation der Betreuung der Kinder vor allem für Frauen fest, ob sie jetzt ein zusätzliches Einkommen brauchen oder sich beruflich verwirklichen wollen.
  • eine Gesellschaft, die die Gesundheit der Frauen gegen spezifische gesundheitliche Risiken oder Krankheiten schützt. Als Nationalrätin habe ich verschieden Vorstösse diesbezüglich eingereicht. Vor allem für ein nationales Früherkennungsprogramm des Brustkrebs und eine Anerkennung durch die Krankenkasse von Grundleistungen, die im Fall einer Behandlung gegen Krebs notwendig sind (Zum Beispiel Tätowierung des Brusthofs nach einer Brustrekonstruierung, Entnahme und Aufbewahrung der Eizelle, usw.)

Mein Engagement für die Familien

Die Familien begegnen noch oft verschiedenen Schwierigkeiten und müssen mehr durch die Gesamtgesellschaft unterstützt werden. Zu oft können Frauen nach der Geburt eines Kindes nicht in die Arbeitswelt zurückkehren, weil die ausserfamiliären Betreuungsstrukturen nicht genügen. Im Moment will die Schweiz noch nichts von einem Elternurlaub wissen, obwohl dieser den Familien eine bessere Aufteilung der Aufgaben und den Vätern eine grössere Rolle in der Erziehungsarbeit ihrer Kinder ermöglichen würde. Die Bürgerinnen und Bürger können jedoch bald über eine Volksinitiative entscheiden, die einen Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen vorschlägt. Die Interessen der Familien müssen besser vertreten und arme Familien vermehrt unterstützt werden. Die Familienarmut ist besorgniserregend, egal ob die Ursache Migration, Mangel an Bildung, sozialer Integration oder Krankheit ist. Denn schlussendlich sind es die Kinder, die die Kosten dafür tragen.

Was ich vertrete

  • Bedingungen, die es den Familien erlauben, ihre Kinder korrekt aufzuziehen, vor allem durch die Förderung von Teilzeitarbeit auf allen Ebenen in den Unternehmen, die Einführung eines Elternurlaubs und eine bessere Unterstützung der Familien mit einem schwerkranken Kind.
  • Gesundheitsförderung. Als Nationalrätin habe ich viele Vorstösse im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit eingereicht, wie zum Beispiel die Probleme der Lebensmittelfarbstoffe, der Jodmangel oder zu süsse/fettige Ernährung.
  • würdige Lebensbedingungen aller Familien, und den Kampf gegen Familienarmut. Alle Kinder in unserem Land müssen in würdigen und anständigen Bedingungen aufwachsen können.

Mein Engagement für die Jugendlichen

Der Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter ist für jede Person mit vielen Momenten verbunden, in welchen sie eine Wahl treffen muss, die entscheidend für ihr Erwachsenenleben ist. Das Ende der obligatorischen Schulzeit, Freunde und erste Liebesbeziehungen sind wichtige Meilensteine und bieten tolle Gelegenheiten, das Leben zu erfahren. Sie sind zuweilen jedoch auch mit Risiken verbunden. Es ist daher wichtig, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um allen die gleichen Chancen zu geben, ihr gewünschtes Leben zu führen. Kinder und Jugendliche sind ein förderungswürdiges Kapital unserer Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, alles zu unternehmen, damit die jungen Menschen nach der obligatorischen Schulzeit nicht aus dem Bildungssystem fallen.

Was ich vertrete:

  • eine offene Gesellschaft, die jede und jeden, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Stil akzeptiert.
  • eine Schule, die ausgezeichnete Bildungsangebote bietet und die Chancengleichheit ermöglicht, ein Zugang zur Bildung und Weiterbildung unabhängig vom Einkommen der Eltern, eine Stärkung des Sprachenunterrichts, um die Chancen aller auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, eine bessere Integration der Kinder, die nicht die Sprache ihres Lebensortes sprechen.
  • alle Bildungswege – Lehre, Gymnasium, Berufsschule oder Diplommittelschule – sollen die gleiche Wertung bekommen. Der Übergang von einem Studiengang zum anderen muss erleichtert werden. Unternehmen, die Lernende engagieren, müssen besser unterstützt werden, vor allem, indem der administrative Aufwand verkleinert wird.
  • Massnahmen die verhindern, dass junge Personen nach der obligatorischen Schulzeit aus dem Bildungssystem fallen. Massnahmen, welche die berufliche Integration der jungen Menschen fördern, da Arbeit ein wesentlicher Faktor sozialer Integration und finanzieller Unabhängigkeit ist.

Mein Engagement für die ältere Menschen

Die Alterung unserer Bevölkerung ist eine grosse Herausforderung für unsere Gesellschaft. Es handelt sich klar um eine finanzielle Frage, vor allem in Bezug auf die Finanzierung der AHV und der Pflege. Aber nicht nur : auf der politischen Ebene muss man sich auch um die Lebensbedingungen der älteren Menschen und ihrem Umfeld kümmern. Würdige Lebensbedingungen brauchen eine angepasste Finanzierung der Renten und die nötigen Infrastrukturen. Wenn auch die letztes Jahr vorgeschlagene AHV Revision auf eidgenössischer Ebene verworfen wurde, so hat die grosse Mehrheit der Freiburger Bevölkerung der von der SP und CVP damals der vorgeschlagenen Kompromisslösung zugestimmt.

Was ich vertrete:

  • Erhalt des Niveaus der Renten, damit alle würdig altern können. Ich verwerfe klar eine Erhöhung des Frauenrentenalter ohne substantielle Kompensation.
  • richtige Anerkennung der Arbeit von pflegenden Angehörigen, welche selbstlos und auf bewundernswerte Art und Weise, oft mit schwierigen Bedingungen verbunden, ihre Arbeit verrichten.
  • einen umfassenden Ansatz was die Lebensbedingungen älterer Menschen betrifft. Faktoren, welche die soziale Integration verhindern, müssen erkannt werden, ob es nun um den Zugang zum öffentlichen Verkehr, zur Information, zur medizinischen Pflege oder die Sicherheit der Wohnung geht.

Mein Engagement für die Umwelt

Die Natur ist einem starken Druck ausgesetzt. Es muss dringend konkret gehandelt werden, um die Tendenz zur Klimaerwärmung umzukehren und um das Verschwinden von vielen Tier- und Pflanzenarten zu vermeiden. Die schöne Landschaft als Symbol unserer Regionen muss gepflegt und geschützt werden, denn dessen Schönheit erlaubt der Bevölkerung Erholung und Beruhigung.

Der jetzige Zeitpunkt ist entscheidend. Ich bin persönlich sehr aufmerksam darauf, welche Wirkung mein Handeln auf die Umwelt hat. Was wir den zukünftigen Generationen überlassen betrifft mich sehr. Wenn wir wollen, dass auch sie noch vom Reichtum unserer Natur profitieren können, wenn wir wollen, dass sie ohne Naturkatastrophen leben können, müssen wir heute konkret und sofort handeln.

Was ich vertrete:

  • eine Raumordnung, welche das Wachstum der Städte Richtung Land eingrenzt, um die Grünflächen zu erhalten.
  • eine nachhaltige und ortsnahe Landwirtschaft. Die Landwirtschaftspolitik wird vom eidgenössischen Parlament bestimmt, wo ich diesen für Freiburg sehr wichtigen Wirtschaftssektor verteidigt habe. Es ging darum, die kontrollierten Ursprungsbezeichnungen (AOC) zu halten und die genetisch veränderten Organismen zu verhindern (OGM).
  • die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs und die Politik des Langsamverkehrs. Im eidgenössischen Parlament habe ich bessere Verkehrsverbindungen für die Regionen des Kantons Freiburg verteidigt. Die Preise des öffentlichen Verkehrs müssen zudem zugänglich bleiben.
  • Die Förderung erneuerbarer Energien durch mehr Investitionen.

Mein Engagement für die Beschäftigung und gegen die Armut

In der Schweiz trifft die Armut 7,5% der Bevölkerung, das heisst 615’000 Menschen sind arm in unserem reichen Land. Dass die Armut wächst sogar weiterhin, was schlicht unakzeptabel! Vor allem heute, wo die wirtschaftliche Situation eher gut ist. Am meisten betroffen sind Einelternfamilien, Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen sowie Menschen ohne berufliche Qualifikation und Arbeitslose. In den letzten zwei Jahren ist die Armut der Kinder sogar sprunghaft gewachsen.

Die Globalisierung und Marktöffnung der letzten Jahre hat den Lohnabhängigen wenig gebracht. Im Gegenteil: die Unternehmen haben delokalisiert und die Arbeit ist prekärer geworden. 250’000 Menschen suchen gegenwärtig eine Stelle. Zugleich verschiebt sich die Steuerlast von den Unternehmen zu den Privatpersonen. Der wachsende Druck auf den Sozialstaat hat Abbau zur Folge, was die sozialen Probleme noch erhöht. Eine der wichtigsten Massnahmen, um gegen Arbeitslosigkeit und Armut zu kämpfen, besteht im Ausbau der beruflichen Ausbildung.

Was ich vertrete:

  • würdige Lohnbedingungen für alle, ich bin dezidiert gegen Lohndumping.
  • eine Wirtschaft, die im Dienste der Lebensqualität Arbeitsplätze schafft und den Zusammenhalt aller in einer freien und demokratischen Gesellschaft fördert.
  • ein Berufs- und akademisches Bildungssystem mit hohem Niveau, um unseren jungen Menschen bessere Chancen und beruflichen Perspektiven zu offerieren.
  • eine zusammen mit Bund und Kantonen geführte Strategie zur Armutsbekämpfung und den dazu gehörigen gestärkten Mitteln.
  • Ergänzungsleistungen für die Familien in Not, sowie Massnahmen, die es erlauben, Bildungslücken zu füllen, die oft die Ursachen der Armut sind.

 

Mein Engagement für die Gesundheit

Jede Person, die in unserem Land wohnt, soll Zugang zu guten medizinischen und pflegerischen Leistungen zu einem vernünftigen Preis haben. Natürlich soll auch der Anstieg der Gesundheitskosten und der Krankenkassenprämien gebremst werden. Dafür müssen vor allem die Prävention und das System des Hausarztes gefördert werden. Auch die Komplementär- und Alternativmedizin müssen aufgewertet werden.

Die SP hat mehrere Initiativen im Gesundheitsbereich gestartet, welche ich unterstütze. Vor allem jene, die den Kantonen mehr Freiheit für die Organisation der Krankenkassen gibt. Dieses Jahr engagiere ich mich voll und ganz für die Initiative, die die Krankenkassenprämien auf 10% des Einkommens der Versicherten begrenzt.

Was ich vertrete:

  • eine qualitativ hochstehende Medizin.
  • das Prinzip einer Einheitskrankenkasse, um die Erhöhung der Kosten der Krankenkassen zu dämpfen und zu verhindern, dass die Versicherer auf dem Buckel der Versicherten Gewinne machen.
  • ich bin gegen eine Zweiklassenmedizin und die Jagd nach guten Risiken, so wie es die Krankenkassen heute in der Zusatzversicherung machen.
  • eine bessere Betreuung der Krebskranken.
  • Präventionsmassnahmen und Förderung einer gesunden Ernährung, vor allem bei den Jugendlichen.